Konzert in Gedenken an Ulrich in Saint-Malo


Lang anhaltender Applaus nach dem gelungenen Konzert... Hat jemand noch schönere Bilder? Wir zeigen sie hier gerne.

Zur Aufführung kamen die Messe G-Dur von Franz Schubert und das Requiem von Mozart, getrennt durch das Adagio für Streicher von Clemens Ingenhoven.  Diese beiden Chorwerke gehörten zu den ersten, die der Chor unter Brall aufgeführt hatte.  

Schön zu sehen war, dass auch die Solisten und Musiker, die Brall lange Jahre begleitet hatten, wieder dabei waren.  

  Martin Fratz mit Chor und Orchester bei der Generalprobe. Mit diesem Foto wurde das Konzert in der französischen   Lokalpresse   angekündigt. 

Martin Fratz mit Chor und Orchester bei der Generalprobe. Mit diesem Foto wurde das Konzert in der französischen Lokalpresse angekündigt. 

Lange vor dem Konzert war die Kathedrale bereits ausverkauft. Eine besondere Ehre für den Veranstalter und den Chor war die Anwesenheit des Bürgermeisters von Saint-Malo, der zum ersten Mal einem Konzert des Festivals beiwohnte. In seiner Ansprache auf Französisch und Deutsch ging Henri Chesnais, Organist, Chorleiter in St. Vincent und Organisator des Festivals, unter anderem auf seine erste Begegnung mit Ulrich Brall ein. Dieser habe 1977 in seinem Urlaub ein Konzert des Festivals besucht und sei sofort begeistert gewesen von dem erhabenen Ambiente in der Kathedrale. Bereits im darauffolgenden Jahr habe Brall mit dem Chor sein erstes Konzert gegeben und sei fortan eine Konstante des Festivals geworden. Nach einer Gedenkminute ergriff auch Verena Scheppan das Wort, um noch einmal mit sehr persönlichen Worten an Ulrich Brall und sein Wirken zu erinnern. 

Im Anschluss daran ließ Martin Fratz das Konzert ganz besinnlich mit gregorianischem Gesang beginnen, der aus dem hinteren Chorraum kam. Die dann folgende Aufführung beider Chorwerke übertraf die Erwartungen der Zuschauer und wurde mit Standing Ovations honoriert. Glaubte manch einer, der Chor werde nach dem Tod von Ulrich Brall nicht fortbestehen, so wurde er eines besseren belehrt. Die Anziehungskraft des ehemaligen Chorleiters und der Ruf des Dirigenten Martin Fratz konnten nicht nur zahlreiche Ehemalige mobilisieren. Es wurden auch viele neue Schüler aus Düsseldorfer Gymnasien sowie Erwachsene hinzugewonnen. Die Einladung zum Festival in St. Malo im kommenden Jahr wurde übrigens auch schon ausgesprochen. 

So riskant das Unternehmen St. Malo anfänglich schien, so sehr stärkte es das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstbewusstsein des Chores und die intensive Probenarbeit unter Georg Biskupek und Martin Fratz haben Früchte getragen. Vielen Dank für das wunderbare Konzert an Martin Fratz und alle Beteiligten. Weiter so!

Wir freuen uns schon auf die (ebenfalls fast ausverkauften) Konzerte in St. Andreas und wünschen gutes Gelingen.